Das Festival widmet sich dem ästhetischen Spiel in vielfältiger Form, geht in die Stadt hinein und lässt die Bürger der Stadt selbst zu Spielern werden und die Regeln bestimmen, sowohl auf wie neben der Bühne, ganz im Sinne Schillers:
„Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Zahlreiche Gastspiele renommierter nationaler und internationaler Theater präsentieren unterschiedliche Regiehandschriften und Sichtweisen auf das Werk Friedrich Schillers. Zur Festivaleröffnung erarbeitet der katalanische Regisseur Calixto Bieito
im Auftrag der Schillertage Don Karlos mit dem Ensemble des Teatre Romea
aus Barcelona.
Darüber hinaus wird der Fokus der letzten Jahre, auch als produzierendes Festival tätig zu sein, weiter verfolgt. Junge nationale und internationale Künstler, vorwiegend aus den Bereichen Tanz, Performance und Darstellende Kunst, setzen sich mit Leben und Werk Friedrich Schillers auseinander und präsentieren ihre ganz eigene,
heutige Sichtweise.
Im SWR2-Forum greift der langjährige Kooperationspartner der Internationalen Schillertage das Festivalthema in Diskussionen auf und beleuchtet es aus unterschiedlichen Perspektiven.
In Kooperation mit der Freien Szene präsentiert das Kulturamt der Stadt Mannheim SCHWINDELFREI – Freie Theater Tage. Als Premierenfestival von Eigenproduktionen werden zehn inhaltliche und ästhetische Positionen von zehn Freien Theatern zu Schiller und seiner Spieltheorie gezeigt.
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